Wenn wir sagen, dass wir „endlich wieder mehr für unsere Fitness tun müssen“, bedeutet das in der Regel, dass wir mehr Sport machen wollen, weil wir mit unserem körperlichen Zustand unzufrieden sind. In diesem Fall sprechen wir also über die physische Fitness. Doch was ist körperliche Fitness? Im Auftrag des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums haben sich Experten unter anderem mit dieser Frage beschäftigt und auf über 770 Seiten Empfehlungen zu physischer Aktivität in jedem Alter herausgegeben. Sie verstehen unter physischer Fitness folgendes:
„Physical fitness is a physiologic attribute determining a person’s ability to perform muscle-powered work. A fundamental manifestation of this attribute is the ability to move—for example, to walk, run, climb stairs, and lift heavy objects. As a result, physical fitness is an important factor in the ability of individuals to perform routine daily activities and an important issue from a public health perspective.”
[Physische Fitness ist ein physiologisches Attribut, mit Hilfe dessen die Fähigkeit einer Person, durch Muskelkraft Leistung zu erbringen, bestimmt wird. Eine grundlegende Ausdrucksform dieses Attributs ist die Fähigkeit, sich zu bewegen – also beispielsweise zu gehen, zu rennen, Treppen zu steigen und schwere Gegenstände zu heben. Physische Fitness ist folglich ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Frage geht, ob Individuen in der Lage sind, Alltagsaktivitäten auszuführen. Ebenso ist die physische Fitness ein wichtiger Punkt aus der Perspektive des öffentlichen Gesundheitswesens.]
Diese eher allgemeine Definition lässt sich noch weiter spezifizieren. Gängig ist dabei die Unterteilung in die Kategorien kardiorespiratorische Ausdauer, muskuloskelettale Fitness, Flexibilität, Gleichgewicht und Bewegungsgeschwindigkeit.
Doch ist das wirklich alles, was Fitness ausmacht? Geht es also nur um die körperliche Leistungsfähigkeit? In letzter Zeit wird diese Annahme zunehmend in Frage gestellt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass es nicht ausreicht, körperlich leistungsfähig zu sein, um sich wirklich wohl zu fühlen. Geht es uns psychisch schlecht, fühlen wir uns in der Regel ebenfalls nicht besonders fit, kraftvoll oder dynamisch-gesund. Die medizinische Definition von Fitness ist deshalb deutlich weiter gefasst. Sie erkennt an, dass es sich bei Fitness um keinen „quantitativ messbaren Parameter [handelt], sondern eher [um] eine "weiche" Größe, in die verschiedene Faktoren eingehen. Dazu zählen unter anderem: Physisches Leistungspotenzial, Intelligenz, emotionale Stabilität, Zustand des Immunsystems, Reproduktionsfähigkeit, Adaptionsfähigkeit bei Ressourcenmangel“.
Betrachten wir die einzelnen Elemente dieser Definition, zeigt sich schnell, dass wir einige Aspekte unserer Fitness sehr gut beeinflussen können, andere dagegen kaum oder gar nicht. So wird sich beispielsweise unser Intelligenzquotient selbst bei größter Anstrengung und intensivstem Training nicht merklich verbessern. Worauf wir dagegen Einfluss haben, ist unsere mentale Fitness. Diese wird noch immer weitaus häufiger vernachlässigt als die körperliche Leistungsfähigkeit, obwohl sie sich ebenso trainieren lässt wie unsere Physis. Hier braucht es einen Bewusstseinswechsel! Tritt dieser ein, wird es in der Zukunft irgendwann einmal vielleicht genauso normal sein, die Psyche zu stärken wie regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen.
Der Einstieg ist übrigens viel leichter, als viele ihn sich vorstellen. Denn das Grundprinzip kennt fast jeder aus eigener Erfahrung, z. B. wenn wir nach einer Joggingrunde körperlich ausgepowert, aber geistig erholt sind oder wenn bei einer ruhig-fließenden Yogastunde die kreisenden Gedanken langsam zur Ruhe kommen. Dieser Mechanismus läuft häufig unbewusst und ohne unser Zutun ab. Wie können wir ihn verstärken und besser nutzen? Ein erster Schritt besteht darin, dieses Zusammenspiel bewusst wahrzunehmen und diejenigen Aktivitäten in unserem Leben fördern, die beiden Dimensionen, Körper wie Geist, guttun.
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