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Holz für Verpackungen im Kühlschrank? Eine gute Wahl!
Design24. Okt 20252 Min. Lesezeit

Holz für Verpackungen im Kühlschrank? Eine gute Wahl!

Warum Plastik, Alu und Frischhaltefolie lediglich eine Möglichkeit der Lebensmittelverpackung sind.


Ein Blick in den Kühlschrank offenbart neben den eigentlichen Lebensmitteln oft eine Fülle an Materialien, die alles andere als essbar sind. Die Rede ist dabei von vielfältigen Verpackungen. In Zeiten regelmäßiger Supermarkteinkäufe ist ein Großteil der Lebensmittel in irgendeiner Form verpackt. Das zumeist in Kunststoffen. Angefangen von Plastikpackungen für Wurst und Käse über Tetra-Paks für Milch, Säfte und andere Getränke bis hin zu Obst und Gemüse in Plastikschalen oder eingehüllt in Folie: kaum ein Lebensmittel, das nicht in irgendeiner Form abgepackt ist. 
Dieser Trend ist bereits aus Gründen des Umweltschutzes bedenklich. Jahr für Jahr entsteht allein durch Lebensmittelverpackungen eine unglaubliche Menge an Müll. Folgt man der Studie „Material Change Index“ wären rd. 48 % oder ca. 38,6 Milliarden Teile prinzipiell vermeidbar, da die entsprechenden Lebensmittel und Getränke anderweitig verpackt werden könnten.
Dass diese Art des Konsums nicht nachhaltig ist, liegt auf der Hand. Ein Umdenken könnte jedoch auch aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll sein. Denn es besteht nach wie vor Unsicherheit darüber, wie genau sich Plastikverpackungen langfristig auf unseren Körper auswirken und ob beispielsweise sogenanntes Mikroplastik aufgenommen werden könnte, das sich von Verpackungen ablöst und in die Nahrung gelangt. 
Alternativen zu Plastikverpackungen sind deshalb dringend notwendig. Eine Option, die dabei immer wieder ins Spiel gebracht wird: Holz. Dieser Rohstoff erweist sich bei näherer Betrachtung als wahres Multitalent. Denn Holz wartet nicht nur als Baustoff mit zahlreichen Vorzügen auf. Es könnte aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften auch zu einem der Verpackungsmaterialien der Zukunft werden. GROW e.V., ein Verein für umweltfreundliche Holzverpackungen, betont, dass Holzverpackungen insbesondere für Obst und Gemüse idealen Schutz bieten. Auf diese Weise tragen sie zusätzlich dazu bei, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Doch wie sieht es mit der Hygiene aus? Hier machen sich viele Verbraucher Sorgen. Noch immer betrachten viele Kunststoff als die hygienischere Variante. Ist diese Annahme wirklich gerechtfertigt? Neuste Erkenntnisse aus der Wissenschaft lassen ernsthafte Zweifel daran aufkommen, dass Plastik tatsächlich so gut abschneidet, wenn es um Keimfreiheit geht und damit anderen Materialien wie Holz grundsätzlich überlegen ist. 
Die Forschung in diesem Bereich erlebt aktuell einen Aufschwung, denn die Nachfrage nach Verpackungen, die Nahrungsmittel frei von Pathogenen wie Bakterien, Pilzen und bestimmten Virenarten halten, steigt. Zahlreiche Wissenschaftler beschäftigen sich deshalb intensiv mit der Frage, wie solche Verpackungen idealerweise beschaffen sein sollten. Die derzeit erfolgsversprechende Strategie: der Einsatz von aktiven Reaktanten als antimikrobielle Komponente und freie Radikalfänger. An dieser Stelle kommt Holz ins Spiel. Denn Strukturen aus Holzextraktstoffen verfügen über ein hohes antimikrobielles und antioxidatives Potenzial. Setzt man sie ein, kommt es zu einer verbesserten antioxidativen Aktivität und verringertem mikrobiellem Wachstum. Lebensmittelverpackungen auf der Basis von Holz könnten somit in der Zukunft zu einer echten Alternative werden.
Was Holz noch alles kann und welche weiteren Einsatzmöglichkeiten es gibt? Das zeigen wir dir hier im OrganiQ Wood Blog! Und alle unsere Produkte für zuhause findest du selbstverständlich im OrganiQ Wood Online-Shop.