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Warum eine angenehme Akustik auch unserer Gesundheit guttut
Design7. Dez 20253 Min. Lesezeit

Warum eine angenehme Akustik auch unserer Gesundheit guttut

Ruhe und Wohlbefinden: Warum eine angenehme Akustik auch unserer Gesundheit guttut

„Hier herrscht ja eine Atmosphäre wie am Bahnhof!“ Ein solcher Eindruck entsteht oft, wenn es in Räumen stark hallt oder generell sehr laut ist. Wohlfühl-Feeling, tiefergehende Gespräche oder gar Auszeit und echte Erholung sind dann Fehlanzeige. 
Dieses Problem kennen wir alle aus eigener Erfahrung. Seit einiger Zeit setzt sich auch die Wissenschaft damit auseinander. Besonders im Fokus stehen derzeit Räume, in denen wir uns konzentrieren, erholen oder für unsere Gesundheit sorgen sollen. Es geht also insbesondere darum, wie etwa Büroräume, Schulen oder Krankenhäuser gestaltet sein müssten, um eine möglichst günstige Akustik zu schaffen. Doch auch Privaträume rücken zunehmend ins Blickfeld. Denn immer mehr Menschen legen Wert darauf, ihr Zuhause als Wohlfühlort zu gestalten. Angenehme Klangverhältnisse sind dabei ein absolutes Muss!
Bei der Verbesserung der Akustik in einem Raum geht es allerdings um weit mehr als bloße „Wellness“. Stattdessen hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine schlechte, also beispielsweise laute, hallende oder „lärmige“, Akustik Stress auslöst. Zudem erschwert sie die Kommunikation, beeinträchtigt die Konzentration und verringert die allgemeine Leistungsfähigkeit. Eine gute Akustik ist deshalb kein Luxus, sondern die Grundvoraussetzung für produktives Arbeiten und effektive Erholung.
Aus diesem Grund wird die Akustik auch in der Bauindustrie immer mehr zum Thema.  Das Deutsche Architektenblatt beschreibt diese Entwicklung folgendermaßen: „Während die Bedeutung des Brand-, Wärme- und Feuchteschutzes schon vor vielen Jahren erkannt wurde, rückt die Relevanz des Schallschutzes nun auch zunehmend in den Fokus. Immer mehr Menschen leben dicht beieinander und das Umfeld wird durch die wachsende Infrastruktur kontinuierlich lauter. […] Auf Dauer kann der dadurch verursachte Stress auch zu gesundheitlichen Schäden wie Schlafstörungen und Herz-/Kreislauferkrankungen führen.“ Deshalb werden Schallschutz und Akustik heute bereits bei der Bauplanung als wichtiger Bestandteil einbezogen. 
Leider ist das jedoch erst seit relativ kurzer Zeit der Fall. Bei älteren Bauten wurde dagegen noch viel weniger Wert auf die klanglichen Verhältnisse gelegt – mit deutlich spürbaren Folgen. Doch was tun, wenn akustische Gesichtspunkte beim Bau eines Gebäudes nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden? In diesem Fall gibt es einige Möglichkeiten, wie sich die Akustik selbst im Nachhinein verbessern lässt. Der Einsatz von Holz kann dabei eine Option sein, die spürbare Verbesserungen erzielt. 
Eine polnische Studie etwa zeigt, dass sich bei Akustiktestes insbesondere Möbelstücke aus Eichen-, Eschen- und Pinienholz als günstig erwiesen haben. Sie können die Lautstärke in einem Raum messbar verringern.
Zusätzlich ist es möglich, weitere Holzelemente einzusetzen, um die Akustik zu verbessern. Das funktioniert deshalb so gut, weil das grundsätzliche Problem häufig darin besteht, dass in modernen Gebäuden vielfach Beton, Stahl und Glas eingesetzt werden. Diese Materialien unterstützen die Ausbreitung von Schall sowie den Nachhall. Durchdacht platzierte Holzpaneele reduzieren diesen Effekt. Das Spannende daran: Die beste Wirkung lässt sich durch einen Mix an unterschiedlichen Holzarten erzielen. Denn Holz ist nicht gleich Holz. Vielmehr eignen sich unterschiedliche Holzarten und Bearbeitungsweisen für jeweils unterschiedliche Frequenzen. Eine Kombination lohnt sich also!
Bei der Planung wichtig zu wissen: Für eine gute Akustik ist Schallabsorption, also die Aufnahme von Schall, lediglich ein Baustein. Schallabsorption reduziert den Nachhall und führt dazu, dass Sprache besser verständlich wird oder sich der Lärmpegel generell verringert. Für die perfekte Klanglandschaft braucht es jedoch mehr. Hier kommt als zweiter Faktor neben der Absorption die Reflexion ins Spiel, also die „Lenkung“. 
Auch zu diesem Zweck lässt sich Holz einsetzen. Denn neben seiner Funktion als Schallabsorber verfügt Holz über Qualitäten, die es für den Einsatz als Schallreflektor ebenfalls bestens geeignet machen. Geht es um die Wahl der passenden Materialien und die geeignete Platzierung, lohnt sich eine Fachberatung. Denn die konkrete Ausgestaltung hängt davon ab, wie der Raum beschaffen ist und wofür er eingesetzt werden soll. Eine Schule oder ein Großraumbüro hat z. B. andere Anforderungen als ein Wohnzimmer oder ein Home Office, in dem Videokonferenzen abgehalten werden sollen. An dieser Stelle braucht es eine individuelle Anpassung. Was sich jedoch in jedem Fall sagen lässt: Holz ist (fast) immer eine gute Wahl! 
Wie Holz darüber hinaus zu einer angenehmen und gesundheitsfördernden (Wohn-)Atmosphäre beiträgt? Inspirationen und Ideen gibt es hier im Blog – und dein eigenes Zuhause kannst du mit den Produkten aus unserem OrganiQ Wood Shop verschönern!